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AN DER KIRCHENWAND VERGESSEN: Ablassbrief von Pius XI.

Stark verwellter Ablassbrief von Pius XI. auf Pergament (1790)

Zustand:
Das mit verschiedenen Tinten beschriebene und mit einem Lacksiegel versehene Pergament liegt lose in einem wurmstichigen Rahmen mit gebrochener Glasscheibe. Starke Verwellungen und Verformungen an den Rändern erschweren die Lesbarkeit stark.

Maßnahmen:
Nach der Trockenreinigung wurde das Pergament bei ca. 90% relativer Luftfeuchtigkeit im Zedernholzkabinett konditioniert und über mehrere Monate im Spannrahmen plangelegt. Die Wellen konnten zum Großteil behoben werden, die Verformungen an den Rändern sind gemildert. Nach der Stabilisierung gerissener Bereiche wurde das Pergament auf eine Wabenplatte aufgespannt und in einem dem originalen Rahmen angepassten neuen Rahmen mit UV-Schutzglas staubdicht gerahmt.

  • Der restaurierte Ablassbrief von Pius XI. nach der Planlegung,
 montiert auf einer Wabenplatte und staubdicht neu gerahmt unter UV-Schutzglas.
  • Der historische Ablassbrief von Pius XI. auf Pergament aus dem Jahr 1790 vor der Restaurierung,
 lose im beschädigten Originalrahmen mit starken Verwellungen.
  • Detailansicht des Pergaments nach der Restaurierung unter Streiflicht: Erfolgreich gemilderte Wellen und stabilisierte Risse nach der Konditionierung im Zedernholzkabinett.
  • Detailansicht des Ablassbriefs vor der Behandlung in Streiflicht: Starke Verwellungen und starre Randverformungen des Pergaments und im Umfeld des Siegels.


Eigentümer: Pfarrei Maria Egg, Peiting